Bis dahin mussten wir eine längere Strecke fahren, die durch den schönen Umpqua National Forest führte. Entlang der Strecke gab es zahlreiche Wanderwege, und an einem, der zu einem Wasserfall (wieder mal) führte, hielten wir an. Die Toketee Falls sind wirklich sehenswert:
Direkt neben dem Parkplatz fiel uns ein seltsames Gebilde auf: Dabei handelt es sich wohl um eine uralte Wasserpipeline, die zwar noch in Betrieb ist, aber wohl ganz dringend eine Renovierung bräuchte. Man könnte dort auch duschen, so wie das Wasser dort herausspritzt...
Nach der kleinen, aber feinen Wanderung gings weiter Richtung Crater Lake Nationalpark. Schon der erste Blick auf den Crater Lake war überwältigend:
Die Hauptstrecke des Nationalparks führt rund um den Crater Lake, dem Kratersee des Vulkans Mazama, mit einer tiefblauen Farbe. Leider war der See relativ diesig, klarte aber im Laufe des Tages zum Glück auf. Wir konnten gar nicht aufhören mit Fotografieren, weil der Blick nach jeder Ecke noch schöner war.
Zwischendurch gabs mal wieder einen kleinen Wasserfall, dem Vidae Falls. Leider konnten wir dort nicht allzuviele schöne Fotos machen, da ein besonders nerviger Zeitgenosse meinte, er müsse sich eine halbe Stunde mitten in den Wasserfall stellen, um ein "besonderes" Fotos zu machen. Wie ich solche Leute hasse... haben eine sündhaft teure Fotoausrüstung, mit der sie nicht umgehen können, und meinen aber dann, die ganze Welt muss stundenlang warten, bis sie ihr eines Foto im Kasten haben. Ich habe es durch einen geschickten Winkel geschafft, den Wasserfall abzulichten, und den Störenfried hinter einem Baum zu "verstecken":
| Vidae Falls (Crater Lake Nationalpark) |
Und weiter gings um den See herum:
| Phantom Ship |
Am Ende der Strecke machten wir eine kleine Rast, um nochmal in Ruhe den Blick zu genießen und da lief uns dieses süße Streifenhörnchen über den Weg:
Am späten Nachmittag fuhren wir dann zu unserem nächsten Hotel, das Best Western Plus - Olympic Inn in Klamath Falls. Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert, auch wenn die Empfangsdame ein bißchen hochnäsig war. Dafür gabs am Spätnachmittag eine kostenlose Suppe, die wir allerdings nicht probiert haben.
In Klamath Falls haben wir das beste Steak unsere Reise gegessen: Im Red's Roadhouse. Leider wurde das fantastische Essen (auch preislich absolut ok) auf Plastikgeschirr angerichtet, das war der einzige Wermutstropfen. Aber wir würden auf jeden Fall sofort wieder dort essen.

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